Viele Menschen glauben, dass der Ausstieg aus einer Substanz automatisch zur Genesung führt.
Alkohol, Drogen oder Tabletten sind ausgeschlossen - das Problem ist also gelöst. Doch in der Praxis erweist es sich als komplizierter.

Im Renaissance-Zentrum in Polen arbeiten wir oft mit Patienten, die formal nüchtern sind, aber innerlich weiter in ihrer Sucht leben. Ihr Zustand wird mit dem Begriff «trockene Nüchternheit» oder «trockener Alkoholiker» beschrieben.

Dieser Zustand ist gefährlich, weil die Person nach außen hin «gut» aussieht, aber im Inneren derselbe Kampf, der einst zur Sucht führte, weitergeht.
Ohne Bewusstseinsbildung und eingehende Psychotherapie endet die trockene Nüchternheit oft mit einem Zusammenbruch oder der Ablösung einer Sucht durch eine andere.

Was ist trockener Alkohol und warum ist er gefährlich?

Trockener Alkoholkonsum ist ein Zustand, in dem eine Person:

Technisch gesehen, ist er nüchtern. Psychologisch gesehen ist er immer noch süchtig.

Was ist der Kern des Problems?

Sucht ist nicht nur eine chemische Substanz.
Dies:

Wenn eine Person einfach nur «aufhört zu konsumieren», aber nicht an den inneren Ursachen arbeitet, wird sie:

Warum trockene Nüchternheit gefährlich ist

Ein Mensch kann jahrelang nüchtern bleiben und sich trotzdem nicht lebendig fühlen.

Anzeichen eines inneren Kampfes nach einem Drogenentzug

Trockene Nüchternheit sieht selten nach Ruhe aus. Häufiger sieht sie aus wie ständige Anspannung.

Die wichtigsten Anzeichen für einen trockenen Betrunkenen:

▪ Ständige Reizbarkeit. Kleine Dinge verursachen Wutausbrüche, keine Geduld mit Menschen.

▪ Schwarz-Weiß-Denken. «Entweder perfekt oder Versagen», starre Bewertungen von sich selbst und anderen.

▪ Verleugnung von Gefühlen. Die Person weiß nicht, wie sie über Gefühle sprechen soll, betrachtet Gefühle als Schwäche.

▪ Kontrolle und Starrheit. Der Wunsch, alles zu kontrollieren: sich selbst, Verwandte, Umstände.

▪ Ein Gefühl der Leere. Keine Freude, Inspiration, Interesse - Nüchternheit wird als Strafe empfunden.

▪ Beeinträchtigung der Hilfe. «Ich brauche keine Therapie», «Mir geht es gut».

▪ Ersatz für Sucht. Arbeitssucht, übermäßiges Essen, Sucht nach Sport, sozialen Netzwerken, Kontrolle.

▪ Ständiger innerer Kampf. Jeder Tag ist wie ein Zwang, keine bewusste Entscheidung.

Dieser Zustand ist sowohl psychisch als auch physisch anstrengend.

Warum eine langfristige Psychotherapie notwendig ist

Der größte Fehler bei der trockenen Nüchternheit besteht darin, zu denken, dass die Arbeit bereits getan ist. In Wirklichkeit fängt sie gerade erst an.

Warum Nüchternheit allein nicht ausreicht

Es dauert Jahre, bis sich eine Sucht entwickelt. Sie wirkt sich aus:

Der Substanzentzug lindert das Symptom, behandelt aber nicht die Ursache.

Was eine langfristige Psychotherapie bewirkt

Im Renaissance Centre konzentriert sich die Psychotherapie auf tief greifende Veränderungen:

Warum Zeit wichtig ist

Die Psyche wird nicht sofort wiederhergestellt. Langfristige Therapie:

Wie man von der Eindämmung zu echtem Wandel kommt

Wahre Genesung beginnt dort, wo der Kampf mit sich selbst endet.

Schritt 1: Erkennen der trockenen Nüchternheit

Das ist kein Versagen oder Schwäche. Es ist ein Signal, dass die Arbeit fortgesetzt werden muss.

Schritt 2: Lösen Sie sich von der starren Kontrolle

Kontrolle ist nicht Nüchternheit. Sie hält die Sucht nur in einer anderen Form aufrecht.

Schritt 3: Lernen Sie zu fühlen

Der Umgang mit Emotionen ist entscheidend:

Schritt 4: Ändern Sie Ihre Denkweise

Von:

К:

Schritt 5: Fortsetzung der Therapie und Unterstützung

Gruppen, Einzeltherapie und Unterstützung nach der Rehabilitation verringern das Risiko, in alte Muster zurückzufallen.

Warum es wichtig ist, betrunken nicht trocken zu bleiben

Trockene Nüchternheit sieht oft wie ein Erfolg aus, aber im Innern wird die Person mit ihrem Schmerz allein gelassen. Dieser Zustand ist gefährlich, weil er leicht zu ignorieren ist.

Im Renaissance-Zentrum in Polen betrachten wir die Genesung als einen Prozess:

Der Effekt der «trockenen Nüchternheit» ist ein Zustand, in dem die Sucht trotz des Entzugs der Substanz im Inneren bleibt. Ohne tiefgreifende Psychotherapie und innere Veränderung wird die Nüchternheit eher zu einer ständigen Einschränkung als zur Freiheit.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern:

Im Renaissance-Zentrum in Polen helfen wir Ihnen, den Weg von der trockenen Nüchternheit zu einem lebendigen, bewussten und nachhaltigen Leben zu gehen!

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